Elisabeth Kulman
Elisabeth Kulman   ·   Mezzosopran/Alt

Bildschirmfoto 2006-05-08 11-45-02
Die junge österreichische Sängerin Elisabeth Kulman studierte zunächst Sprach- (Russisch, Finno-Ugristik) und Musikwissenschaft, bevor sie sich dem Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska widmete, die sie bis heute stimmlich betreut. Anlässlich ihres Studienabschlusses mit einstimmiger Auszeichnung erhielt sie 2001 den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Direkt nach dem Studium feierte sie einen fulminanten Debüterfolg als Pamina an der Wiener Volksoper, wo sie sich innerhalb kürzester Zeit in weiteren Sopranrollen (Contessa Almaviva, Donna Elvira u.a.) insbesondere als Mozart-Sängerin etablieren konnte. Die außergewöhnliche Flexibilität ihrer Stimme, die für ihre strahlende Klarheit und nachdrückliche Expressivität in allen Registern gelobt wird, ermöglichte 2004 den beeindruckenden Fachwechsel zum Mezzo- und Altrepertoire. Seither reüssierte sie in Rollen wie Carmen, Orpheus (Gluck), Suzuki (Madama Butterfly), Hänsel (Hänsel und Gretel), Prinz Orlofsky (Fledermaus), Boccaccio (Suppé) und weiteren Partien. Neben der Wiener Volksoper, der sie derzeit als Ensemblemitglied angehört, gastierte sie u.a. an der Operá National de Paris, bei den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Wiener Klangbogen und den Schwetzinger Festspielen.
mehr >>>

Katerina Beranova
Katerina Beranova ·   Sopran

beranova01_small
Katerina Beranova wurde in Tschechien geboren, studierte erst in Brünn, dann in Rom bei Stefania Magnifico und in Wien bei Walter Moore. Bereits während ihres Studiums in Rom trat sie als Solistin der Accademia di Santa Cecilia auf. Sie sang bereits unter Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Christian Thielemann, Christoph Spering, Giuseppe Sinopoli oder Christoph Eschenbach u. a. die Sopransoli in Orffs Carmina burana, Bachs Weihnachtsoratorium, Haydns Schöpfung und Jahreszeiten, Händels Messias und Mozarts Exsultate jubilate. Engagements führten sie bereits an viele Opernhäuser u. a. nach Dublin, Turin, Washington, Rom, Wien und Bayreuth, wo sie Partien wie Clorinda in Rossinis Cenerentola, Sandrina in Mozarts La finta giardinera, die Gräfin in Mozarts Figaro, Woglinde in Wagners Rheingold und Götterdämmerung, Waldvogel im Siegfried sowie Dorinda in Händels Orlando interpretierte. Ihre Karriere führte sie auch zu internationalen Festivals, wie u. a. zum Brucknerfest Linz und zum Klangbogen Wien. Auf CD ist Katerina Beranova in Straussens Elektra, mit Arien von Vivaldi, Händel und Bellini sowie in Vivaldis Andromeda Liberata zu hören.

Lydia Vierlinger
Lydia Vierlinger   ·   Alt

vierlinger_12a_01
Die Altistin Lydia Vierlinger stammt aus Linz/Oberösterreich, begann ihre musikalische Ausbildung in Violine und Klavier, studierte nach der Matura zuerst ein Jahr in New York/USA und dann an der Wiener Musikhochschule Sologesang und Gesangspädagogik (Mag.art.). Sie arbeitete mit Diane Forlano in London und mit Herwig Reiter in Wien.
Als Gesangspädagogin unterrichtet sie an der „Universität für Musik und darstellende Kunst" in Wien, seit ihrer Habilitation 2004 im Rahmen einer a.o.Univ.Professur.
Reiche Ensembleerfahrung („Nova“, „Voces“ und „A.Schoenberg Chor“) machte Lydia Vierlinger zu einer gefragten Sängerin vor allem auf dem Gebiet der alten Musik. Solistisch arbeitete sie mit Dirigenten wie Adam Fischer, Rene Clemencic, Martin Haselböck, Adrian Leaper, Ingo Metzmacher, Erwin Ortner, Michael Radulescu, Jörg Zwicker u.a. vorwiegend in Oratorien und Kirchenmusik. So trat sie im Rahmen der „Salzburger Festspiele“, „Osterklang“ Wien, „Haydn Festspiele Eisenstadt“, „Wiener Festwochen“, „Wien modern“, „Klangbogen“ Wien, „Carinthischer Sommer“, „Styriarte“, „Festival LeMans“ in Frankreich, bei dem Eröffnungskonzert anläßlich der „Weltkulturhauptstadt Salamanca“, in der „Grande Scuola di San Rocco“ in Venedig und beim „Mozartfestival Würzburg“ auf. Mit der Matthäuspassion von Carl Philipp Emanuel Bach gastierte sie an der „Alten Oper Frankfurt“ und bei „Pfingsten-Barock“ in Salzburg.

mehr>>

Christian Havel
Christian Havel   ·   Tenor

MenschHavel
Christian Havel studierte am Brucknerkonservatorium Linz bei Gerald Trabesinger Sologesang, sowie Lied und Oratorium bei Thomas Kerbl am Brucknerkonservatorium Linz und an der Musikuniversität Wien bei Norman Shetler.
Meisterkurse besuchte er bei Kurt Widmer, Robert Holl, David Lutz, Roger Vignoles und Kammersängerin Gundula Janowitz.
Christian Havel war 1996 - 1998 Mitglied des Wiener Staatsopernchores mit Soloverpflichtungen und wirkt nun vor allem international bei Oratorien und Passionen, aber auch bei Liederabenden und Opernaufführungen mit. Auftritte erfolgten unter anderen bei den Europäischen Wochen Passau, bei den Gmundner Festwochen, beim Mozartfestival in Saou (Frankreich) und in vielen anderen europäischen Staaten. Auftritte als Tenorsolist führten ihn mit dem Brucknerorchester Linz unter Heinrich Schiff, den Florianer- und Wiener Sängerknaben, dem 1. österreichischen Frauenkammerorchester, dem Barockensemble "L`Orfeo", dem Barockorchester Ars Antiqua Austria, den NÖ Tonkünstlern, dem Heinrich Schütz - Ensemble Passau-Vornbach, dem "consilium musicum Wien" unter Paul Angerer und der Chorvereinigung St. Augustin, Wien zusammen. Bei der "Jungen Oper Oberösterreich" war er als Graf Almaviva (Barbier von Sevilla) und bei den Mozartwochen in Bad Hall als Tamino (Zauberflöte) und Belmonte (Entführung aus dem Serail) zu hören. 2002 erfolgte die Mitwirkung bei der Uraufführung der Oper „sub pontius pilatus“ von Erling Wold (San Francisco).

Albert Pesendorfer
Albert Pesendorfer   ·   Bass

AlbertPesendorfer_small
Albert Pesendorfer stammt aus Regau in Oberösterreich. Er studierte am Brucknerkonservatorium in Linz und an der Musikhochschule Wien Querflöte und Gesang bei Birgit Greiner, Thomas Kerbl und absolvierte anschließend ein Gesangsstudium an der Universität für Musik Wien bei Walter Moore und Gertraud Berka-Schmid, an das sich Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Gundula Janowitz, Gertrud Schulz, Franz Kachelmayr, Kurt Widmer anschlossen. Er legte Staatliche Lehrbefähigungsprüfungen für Querflöte und Sologesang ab und erhielt Konzertfachdiplome für Sologesang, sowie im Fach Lied/Oratorium. Er trat in der Folge als Flötist (u.a. am Landestheater Linz sowie im "ensemble aktuell" unter Franz Welser-Möst) auf und war Gesangssolist bei zahlreichen Liederabenden und Oratorienkonzerten (Bach-Passionen und Kantaten, Händels Messias, Haydns Schöpfung, Verdi und Brahms Requiem). Auftritte führten ihn u.a. zum Wiener Musikverein, ins Wiener Konzerthaus, zur Berliner Philharmonie, sowie nach Japan. Von 1997-99 sang er im Wiener Staatsopernchor. Als Solist war er von 2002-05 an der Oper Erfurt engagiert, hier u.a. als "Baron Ochs" Der Rosenkavalier, "Leporello" Don Giovanni, "van Bett" Zar und Zimmermann, "Baron Webs" Der Vogelhändler, "Tschelio/Herold" in Die Liebe zu den drei Orangen, "Holsteiner" in Friedenstag, "Lucas Cranach" UA Luther zur Eröffnung der neuen Erfurter Oper. 2004/05 debütierte er an der Oper Leipzig als "Sarastro", 2005/06 am Landestheater Innsbruck als "Hans Sachs" und ebenfalls 2005/06 gibt er an der Oper Erfurt sein Rollendebüt als "Gurnemanz" im Parsifal.
Ab der Spielzeit 2006/07 ist er Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Hannover und wird mit dem "Eremit" im Freischütz sein Debüt an der Wiener Volksoper geben.

Paul Gulda
Paul Gulda   ·   Klavier

GuldaMitCopyright
Geboren 1961 in Wien. Erster Klavierunterricht mit neun Jahren bei Roland Batik; ebenso Blockflöte und Klarinette an der Musikhochschule. Später Studium bei seinem Vater Friedrich Gulda, bei Leonid Brumberg und zuletzt bis 1987 zwei Jahre bei Rudolf Serkin in Vermont/USA. Dortselbst wiederholt Teilnahme am Marlboro Kammermusikfestival. Am Beginn der Karriere viele Auftritte im Klavierduo mit R. Batik, welche klassische Musik und Jazzimprovisation an einem Abend vereinten. Es folgten Konzerte als Solist, Kammermusiker, (besonders mit Heinrich Schiff, dem Hagen-Quartett und seinen einzelnen Mitgliedern und dem Ensemble Wien-Berlin) und mit Orchestern in vielen Ländern Europas, in Japan, Südamerika und den USA, darunter die Wiener Symphoniker, Mozarteum Salzburg, RSO Wien, Gewandhaus Leipzig, Prager Rundfunk; Kammerorchester von Wien, Köln, München, Camerata Academica, I Fiamminghi, St. Martin/Fields; Moskau Radio, Japan Philharmonic, Staatsorchester Hamburg, Bremen, u. v. m.
Dirigenten wie Hans Graf, Leopold Hager, L. v. Matacic, Kurt Masur, Yehudi Menuhin und Sándor Végh waren seine Partner. Sein Debut mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta mit Gershwins Rhapsody in Blue wurde live im ORF ausgestrahlt.

mehr >>>